Schreibe hin und schreibe her…

Unterschrift

… aber niemals quer. Wer weiß worum es geht? Richtig der Wechsel? Eine Wechselklage. Habe ich einmal in meinem Leben durchgemacht. Ich kann mich noch an die Worte des Richters erinnern. Herr Rechtsanwalt! Sie überlegen sich jetzt erstmal den richtigen Klageantrag. Aber: Ich war gut vorbereitet und hatte ihn dann doch drauf. Und nur so nebenbei. Der Richter hatte ein Alpmann Schmidt Skript (juristisches Repetitorium) auf dem Tisch liegen, um die Sache ebenfalls im Griff zu haben. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Es geht vielmehr um die Unterschrift eines Rechtsanwaltes unter einer Berufungsschrift zum Landesarbeitsgericht. Diese hatte leider mit einer Unterschrift reichlich wenig zu tun und ging bestenfalls als Paraphe (Eine Paraphe ist ein auf wenige Zeichen verkürztes Namenszeichen oder ein Namensstempel. Solch ein Kürzel weist im Gegensatz zur Unterschrift, in der Regel nicht genug Merkmale auf, um als sicheres Authentifizierungsmerkmal dienen zu können. Quelle Wikipedia) durch. Und damit, so entschieden die Richter, lag nun mal keine gültige Unterschrift vor. So zumindest die Richter des Bundesarbeitsgerichts. Also keine formal korrekte Unterschrift, und somit keine Berufung.

Berufung

 

Ach ja. So sah die Unterschrift aus.

Die eigenhändige Unterschrift soll die Identifizierung des Urhebers der schriftlichen Prozesshandlung ermöglichen und dessen unbedingten Willen zum Ausdruck bringen, die volle Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes zu übernehmen und diesen bei Gericht einzureichen, so dass BAG.

Der lässt sich hier nun wirklich nicht ganz so leicht identifizieren. Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 25.02. 2015 Az. 5 AZR 849/13

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